Burg Gößweinstein

Weithin sichtbar über den Dächern Gößweinsteins thront die gleichnamige Burg. Das majestätisch anmutende Gebäude ist eine der am besten erhaltenen Burganlagen in der ganzen Region der Fränkischen Schweiz.

Die bewegte Geschichte der Burg Gößweinstein

Das Datum der Erbauung lässt sich nicht genau festlegen. Allerdings ist bekannt, das bereit 1076 der Bischof Burkhard von Halberstadt auf der damligen Burg „Goswinesteyn“ festehalten wurde. Der Name der heutigen Gemeinde geht also vermutlich auf den Graf Gozwin als Namensgeber zurück.

Die Burg scheint vor Beginn des 12. Jahrhunderts an den Hochstift Bamberg verschenkt worden zu sein. Nachfolgend hatte die Burg mehrere Herren. Wurde sogar zwischenzeitlich einmal verpfändet. Es wurden auch Teile der Burg Gößweinstein, mutwillig im Rahmen des Bauernkriegs zerstört.

Nach dauernden Um- und Anbauten, wurde die Burg zwischenzeitlich nur als Jagdwohnung und Getreidelager verwendet. Das Schloss war so verfallen, dass man sogar einen Abbruch in Betracht zog. Stattdessen kam sie im 18. Jahrhundert in Besitz des Königreich Bayern, unter dem nochmalige Sanierungen vorgenommen wurden. Danach wurde sie an Edgar Freiher von Sohlem verkauft. Auch heute noch sind die Besitzer der Burg direkte Nachfahren dieses Käufers.

Denkmalschutz und Förderverein

Die Burg Gößweinstein steht sogar unter Denkmalschutz.
2015 wurde eigens ein Förderverein Burg Gößweinstein e.V. gegründet.
Die Zielsetzung dessen ist, die Kosten für Instandhaltung und Sanierung der historischen Anlage sich zu stellen. Natürlich ist auch die Öffnung für Gäste ein zentrales Ziel des Vereins.

Öffnungszeiten des Museums in der Burg Gößweinstein

Ostern bis Oktober von 10 bis 18 Uhr